Sowohl der Temperaturmessbereich als auch die Temperaturmessgenauigkeit sind sehr wichtige Leistungsparameter von Infrarotdetektoren, die sich direkt auf ihre Wirkung in verschiedenen Anwendungen auswirken. Im Folgenden werden der Temperaturmessbereich und die Temperaturmessgenauigkeit von Infrarotdetektoren im Detail sowie andere wichtige Leistungsparameter vorgestellt, um Integratoren dabei zu helfen, Infrarotdetektoren besser zu verstehen und auszuwählen.
NETD: Eine Schlüsselkennzahl zur Messung der Empfindlichkeit von Infrarotdetektoren
NETD (Noise Equivalent Temperature Difference) ist ein objektiver Indikator für die Empfindlichkeit von Infrarotdetektoren. Ein kleinerer NETD des Infrarotdetektors führt zu einer höheren thermischen Empfindlichkeit und einer höheren Bildqualität des ausgegebenen Infrarotbildes. Bei der Auswahl eines Infrarot-Wärmedetektors gilt in der Regel: Je geringer der Temperaturunterschied zwischen Ziel und Hintergrund, desto höher ist die thermische Empfindlichkeit des Detektors erforderlich.
In praktischen Anwendungen hoffen wir, dass der Infrarotdetektor den kleinstmöglichen Temperaturunterschied erfassen kann, da dies seine Fähigkeit zur Identifizierung des Ziels verbessern kann. Beispielsweise müssen bei der Sicherheitsüberwachung die geringen Temperaturunterschiede zwischen dem menschlichen Körper und dem Hintergrund genau erfasst werden, um die Erkennungsgenauigkeit des menschlichen Körpers zu verbessern. Daher ist NETD ein wichtiger Index zur Messung der Leistung von Infrarotdetektoren.
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Temperaturmessbereich & Genauigkeit
Sowohl der Temperaturmessbereich als auch die Temperaturmessgenauigkeit des Infrarotkerns sind wichtige Leistungsparameter. Integratoren können die geeignete Temperaturmessgenauigkeit und den geeigneten Bereich entsprechend dem Temperaturbereich der gemessenen Objekte auswählen.
Allgemeine industrielle Infrarotkamera-Module unterstützen Temperaturbereiche von -20 °C bis 150 °C und -20 °C bis 550 °C, und die Temperaturmessgenauigkeit beträgt ±2 °C oder 2 % (je nachdem, welcher Wert größer ist). Dieser Infrarotkamera-Kern eignet sich zur Messung der Temperatur von Maschinen und Anlagen in einer industriellen Umgebung, um ihren Betriebszustand zu überwachen und Ausfälle zu verhindern.
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Der Temperaturmessbereich des Infrarotkamera-Kerns für die Messung der Körpertemperatur beträgt 32-42 °C, und die Genauigkeit beträgt ±0,5 °C. Diese Art von Wärmebildmodul eignet sich für die Bereiche Medizin und öffentliche Gesundheit und kann zur Messung der Körpertemperatur zur Krankheitsprävention und -diagnose verwendet werden.
Bildfrequenz
Die Bildrate ist die Anzahl der Bilder eines vollständigen Bildes, die eine Infrarotkamera pro Sekunde erzeugt. Sie beeinflusst den Beobachtungseffekt und die Messgenauigkeit von Infrarotdetektoren. Wenn sich das gemessene Objekt schnell bewegt oder sich die Temperatur schnell ändert, sollte ein Infrarotdetektor mit einer höheren Bildrate ausgewählt werden. Andernfalls beeinträchtigt dies die Messgenauigkeit und den Beobachtungseffekt. Wenn sich beispielsweise in einer Beobachtungsszene im Freien das Ziel schnell bewegt, müssen Sie einen Infrarokamera-Detektor mit hoher Bildrate wählen, um klare Infrarotbilder aufzunehmen.
Der Infrarotkamera-Kern unterstützt eine Vielzahl von Bildraten. Ungekühlte Infrarotkamera-Kerne unterstützen in der Regel 25/30/50/60 Hz, und gekühlte Infrarotkerne unterstützen in der Regel 50/100/200 Hz und mehr können angepasst werden. Integratoren können die geeigneten Infrarotdetektoren entsprechend ihren Anforderungen auswählen.

